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Der Missionsausschuß führt unter anderem Projekte in der Dritten Welt für Frauen und Jungpriester durch

ihr Symbol ist eine Frau aus der Dritten Welt

Mission und Weltkirche



In seiner Enzyklika "DEUS CARITAS EST" sagt Papst Benedikt XVI "Die Kirche ist Gottes Familie in der Welt" (25,b) und die österreichische Bischofskonferenz ruft in ihrem Hirtenbrief zum Sonntag der Weltkirche 2007 die Gläubigen auf, sich ihrer Verbundenheit mit allen Christen weltweit vertieft bewußt zu werden. Der Sonntag der Weltkirche ist zugleich der Sonntag der Weltmission. "Wir alle sind zur Verkündigung berufen - jeder einzelne und die Kirche insgesamt….
Die Verkündigung des Wortes Gottes durch Wort und Tat ist also ein Auftrag an die Kirche." (Hirtenbrief der österreichischen Bischöfe zum Sonntag der Weltkirche 2007)
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In unserem Fachausschuß für Mission und Weltkirche setzen wir uns immer wieder mit diesen Gedanken auseinander und fragen uns:

  • was bedeutet für uns, ganz konkret, die Aussage "wir sind ein Teil der Weltkirche"?
  • ist Mission überhaupt noch zeitgemäß? und wenn ja, auf welche Weise?
  • wie können wir missionarisch wirken, wenn wir nicht in die Welt hinaus gehen?

Hier sind einige Antworten:


  • Wir halten ein monatliches Gebetstreffen für die Anliegen der Weltmission und beten besonders für die Menschen mit denen wir weit über unsere Grenzen hinaus in Verbindung sind.

  • Wir unterstützen die Aktionen der großen Dachorganisationen unseres Landes: Dreikönigsaktion, Familienfasttag, Sonntag der Weltkirche, nicht allein durch Spenden, sondern auch in der Ausführung. In einer großen Pfarre in Ouagadougou, Burkina Faso, in Afrika haben sich ungefähr 100 Witwen zu einem Verein zusammengeschlossen, verbunden im Gebet und nachbarlicher Hilfe. Die Witwe in Burkina Faso verliert nicht nur ihren Mann sondern auch ihre Sicherheit und ihre Stellung und womöglich ihre Kinder. Es ist üblich, daß sie den nächsten männlichen Verwandten ihres Mannes heiratet, egal wie alt und oft selbst verheiratet. Sie kann nicht zurück in die Familie ihrer Herkunft und wenn sie sich selbständig machen will, verliert sie oft ihre Kinder an die Schwiegerfamilie. Dank der Großzügigkeit einer österreichischen Architektin und mittels eines Projekts der Caritas Innsbruck und auch durch Spenden aus unserer Pfarre, war es möglich den Frauen ein Grundstück und ein Gebäude zur Verfügung zu stellen in dem sie landwirtschaftliche Rohstoffe lagern und bearbeiten können. Eine Gruppe aus unserer Pfarre, der Klub, finanziert jedes Jahr das Schulgeld für fünf Kinder.


  • Wir stehen seit bald 20 Jahren in freundschaftlicher Verbindung mit Father Mathew Vayalumkal, Pfarrer in Kerala, Indien,und unterstützen seinen Einsatz in der Pastoral und die oft sehrnotwendige materielle Zuwendung zu den Menschen in seiner Gemeinde.




  • Unsere Pfarre beteiligt sich an der Aktion Priesterpatenschaften der Päpstlichen Missionswerke. Immer für vier Jahre unterstützen jeweils sieben Pfarrangehörige sechs Seminaristen in Afrika, Asien und Ozeanien. Wir freuen uns über 17 Priester die in Pfarren, Schulen, Jugendzentren oder auch in einem weiterführenden Studium im Einsatz sind, mit der Hälfte sind wir weiter in Verbindung. Zur Zeit kommen unsere sechs Seminaristen aus Papua Neu Guinea, Sri Lanka, Indien, Kenya, Senegal und Burkina Faso. Rev. Fr. Louison Bissila Mbila


  • Einmal im Monat verkaufen wir Waren aus der Dritten Welt - EZA (Entwicklung durch Zusammenarbeit)


  • Verantwortlich: Marie Page Tel. 1-504 26 09
    maria.page(a)chello.at

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    Impressum: Pfarre Sankt Elisabeth  Wien IV, Sankt Elisabethplatz 9  Österreich  Telephon: +43 /(0)1/ 505 50 60 - 0  email: pfarre(a)st-elisabeth.at
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