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Die Hradecky-Orgel von St. Elisabeth

Im Jahr 1985 wurde in St. Elisabeth die neue Kirchenorgel geweiht. Dies war der letzte Akt nach einer 5-jährigen Bauzeit, in dem ein Instrument entstanden ist, daß bewußt als ideales Intrument für die Wiedergabe der Orgelmusik Johann Sebastian Bachs konzipiert war.

Bach steht hier aber nur exemplarisch für jene Kirchenmusikschaffende, die ihr kompositorisches Schaffen in den Dienst des Wortes Gottes stellten.

Die Kirchenmusiker in St. Elisabeth der letzten Jahrzehnte haben dies gleichermaßen als Erbe wie Auftrag verstanden. So ist der konzertante Einsatz der Orgel die Ausnahme geblieben - in erster Linie nimmt sie ihre Aufgabe im Rahmen der Liturgie wahr.

Die Disposition der Orgel zog auch die entsprechenden Kirchenmusiker an - die Domorganisten von Klagenfurt (Klaus Kuchling) und St. Pölten (Franz Danksagmüller) waren vor ihrer jetzigen Stellung hier Organisten.

kurzer Abriß der Orgeln in St. Elisabeth

18. November 1866: Einweihung der Elisabeth Kirche
19. November 1867: Weihe der ersten Orgel - erbaut von Peter Titz in Wien
8. Dezember 1902: nach dem Abtragen der defekten ersten Orgel wird eine neue Orgel eingeweiht - erbaut von Franz Capek aus Krems
Frühjahr 1979: die immer wieder erneuerte Orgel ist endgültig defekt
14. April 1985: Festgottesdienst zur Weihe der jetzigen Orgel, erbaut von Gerhardt Hradetzky, Orgelbau Oberbergern

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Orgel
 
 
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